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Diskussionsrunde

*** Anzeige vom 28.07.2021 22:00:18 ***

Anzeige von: Gino
In der Hausordnung stand nicht drin, dass man mit Stock zu laufen hat. Ich gehe
mal davon aus, weil es einfach nahezu alle Blinden gemacht haben, gingen vor
allem junge Lehrer, Ausbilder usw davon aus, dass blinde das so machen. Man muss
auch dazu sagen, die meisten waren quereinsteiger. Wie ich schon sagte, wurde
man am meisten von Kollegen ermahnt!

*** Anzeige vom 28.07.2021 20:53:11 ***

Anzeige von: Claudia
@MN: Die gesonderten Haftungsvorschriften haben in gewisser Weise mit Sicherheit
ihren Einfluss auf Verhaltensmuster entsprechender Mitarbeiter in solchen
Einrichtungen. Allerdings kenne ich keine andere Einrichtung, in der eine
Stockpflicht offensichtlich so reguros verfolgt wird, wie in der Nicolauspflege.
Warum die dort so drauf sind, weiß ich nicht. Aber weder im BFW in Düren oder
Würzburg, selbst im LBZB in Hannover war man so übervorsichtig. Vielfach hängt
so etwas auch mit der Einstellung der obersten Führungsebene zusammen.

*** Anzeige vom 27.07.2021 02:51:29 ***

Anzeige von: Anna Zu Gino
Kein Mensch mit Erblindung mag dich. Du musst immer trotzig und gegen alles
sein. Wenn man von dir verlangt mit Stock zu laufen dann mach das doch einfach
ohne Widerrede. Du stehst einfach nicht zu dir.
Mobilität ist immer nit ststock. woanders hast du gesagt du läufst jetzt in
deinem Dorfb mit Stock damit du Musik hören kannst oder wie oder was. Lern doch
endlich das du nicht siehst und vieles nicht machen kannst. Mach doch endlich
eine Therapie.

*** Anzeige vom 26.07.2021 19:28:18 ***

Anzeige von: Kleiner Nachtrag
Die Bevormundung kam ja auch nicht immer nur von Lehrern oder dergleichen
sondern von mit Auszubildenden. Entweder weil sie selber überall mit Stock
gelaufen sind oder einen guten Seerest hatten und keinen benötigten. Wie ich
aber schon sagte, in der Regel gab es keine Diskussion, weil alle mitgemacht
haben. Da hatte Rainer schon recht.
Tippfehler bitte ich jetzt zu entschuldigen, ich bin gerade in der Badewanne und
mache es per Spracheingabe und auf dem Handy zu tippen ist mit nassen Händen
etwas schwierig.
Keine Angst, ich trage eine Badekappe sollte ich zu weit raus schwimmen, damit
die Fische sehen, dass ich nicht sehe.

*** Anzeige vom 26.07.2021 19:10:21 ***

Anzeige von: Gino
Nein, wir haben damals unterschrieben, dass die Kennzeichnung und selbst
obliegt. Ich muss auch ganz ehrlich sagen, so krass habe ich es weder davor noch
danach erlebt.
Aufgrund meiner Vorgeschichte war ich ein selbstständiges Leben gewöhnt, hatte
zwischenzeitlich auch eine eigene kleine Wohnung. In diesem Laden wurde sich
ständig in mein Leben eingemischt! Und da ist die Geschichte mit dem Stock nur
das geringste Übel. Ich hab weder Probleme mit meiner Blindheit noch mit Stock
zu laufen, habe es nur aus trotz nicht gemacht.

*** Anzeige vom 26.07.2021 17:18:18 ***

Anzeige von: MN
Hmm, zweifle gerade mal wieder an meinem Weltverständnis. Ich habe eine leichte
Hörbehinderung, könnte deshalb- so ich es denn wollte- mir ein Hörgerät anpassen
lassen. Will ich aber nicht! Zumindest sehe ich diese Lösung für mich jetzt noch
nicht als erforderlich an. Und so wie ich es für mich entscheiden kann, sollte
es doch auch keinen Entscheidungszwang darüber geben, ob ihr nun einen Langstock
benutzt oder eben nicht. Allerdings- und das ist auch gleichzeitig meine Frage
an euch - könnte ich mir vorstellen, dass diese Haltung der Lehrer und Betreuer
vielleicht aus Gründen der Haftung, Versicherung bei etwaigen Unfällen herrührt?
Schließlich gelten in den Einrichtungen ja gewisse betreuungs- und
haftungsrelevante Regelungen. Ähnlich dem Verbot in Regelschulen, wo keine
Schneebälle geworfen werden dürfen... Könnte das Beharren auf die Stocknutzung
vielleicht damit zusammenhängen?

Einen sonnigen Nachmittag noch

*** Anzeige vom 26.07.2021 17:18:00 ***

Anzeige von: MN
Hmm, zweifle gerade mal wieder an meinem Weltverständnis. Ich habe eine leichte
Hörbehinderung, könnte deshalb- so ich es denn wollte- mir ein Hörgerät anpassen
lassen. Will ich aber nicht! Zumindest sehe ich diese Lösung für mich jetzt noch
nicht als erforderlich an. Und so wie ich es für mich entscheiden kann, sollte
es doch auch keinen Entscheidungszwang darüber geben, ob ihr nun einen Langstock
benutzt oder eben nicht. Allerdings- und das ist auch gleichzeitig meine Frage
an euch - könnte ich mir vorstellen, dass diese Haltung der Lehrer und Betreuer
vielleicht aus Gründen der Haftung, Versicherung bei etwaigen Unfällen herrührt?
Schließlich gelten in den Einrichtungen ja gewisse betreuungs- und
haftungsrelevante Regelungen. Ähnlich dem Verbot in Regelschulen, wo keine
Schneebälle geworfen werden dürfen... Könnte das Beharren auf die Stocknutzung
vielleicht damit zusammenhängen?

Einen sonnigen Nachmittag noch

*** Anzeige vom 26.07.2021 15:22:10 ***

Anzeige von: Annette Simmet
Zu meiner Schulzeit mussten wir uns im Internat ohne Stock zurecht finden. Das
Stocklaufen gab es damals noch nicht. Ich war von 1962 bis 1973 in der
Blindenschule in Soest. Waren wir mit den Erziehern außerhalb, mussten Armbinden
getragen werden und die Sehrestler die Vollblinden führen, wenn es möglich war.
Die Erzieher gingn mit einer Verkehrskelle voran, auf der die drei schwarzen
Punkte abgebildet waren und hielten diese Kelle beim Überqueren von Straßen
hoch.

*** Anzeige vom 26.07.2021 15:18:19 ***

Anzeige von: Aa
Genau. wer will, nimmt einen, wer nicht, nicht. Draußen ist das vielleicht was
anderes. Aber Betreuer wollen einen ja immer irgendwas aufzzwingen. In meiner
Schule waren es halt andere Sachen. So, wie sie es machen, ist es richtig und
was anderes gilt nicht.
Damit willl ich jetzt nicht sagen, dass ich keine geile Schulzeit hatte, aber
das nervte halt.

*** Anzeige vom 26.07.2021 14:50:17 ***

Anzeige von: Gino
E-Mail senden
Hallo in die Runde,

das mit der Nikolauspflege stimmt. Ich gehöre zu denen, die ermahnt wurden bis
hin zu Gesprächen und der Feststellung, dass ich mich nicht mit meiner Blindheit
abfinden kann. Fast alle sind aber ganz brav mit Stock gelaufen. Viele fanden
das auch richtig und wichtig. Fand diese Gespräche immer lustig. Lachen soll ja
das Leben verlängern.
Wer mit Stock laufen möchte, kann das immer und überall tun. Ich habe nur ein
sehr großes Problem damit, wenn mir etwas aufgezwungen wird.

*** Anzeige vom 26.07.2021 14:08:30 ***

Anzeige von: J.
Also ich seh das auch so. Warum soll man in einem geschlossenen Gelände, wie der
Nikolauspflege einen Stock benutzen, wenn man sich auskennt?

*** Anzeige vom 26.07.2021 13:40:05 ***

Anzeige von: Aa
warum ist das richtig? im Haus kannte ich mich ohne stock aus. Da kann ich dann
ohne laufen. Haben viele getan. Wer sich nicht auskennt, nimmt halt einen Stock.

*** Anzeige vom 24.07.2021 15:04:12 ***

Anzeige von: Anna
in der Nikolauspflege wurde immer und überall mit Stock gelaufen. Manche haben
das nicht gemacht und wurden ermahnt. So ist das richtig.

*** Anzeige vom 23.07.2021 12:04:57 ***

Anzeige von: Aa
es kommt drauf an, wo sie ohne Stock rumlaufen. In meiner Schule hab ich das
auch getan. Außerhalb natürlich nicht.

*** Anzeige vom 18.07.2021 21:07:23 ***

Anzeige von: Tobias
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Hallo,
ich würde gerne zu andrea Kontakt aufnehmen wollen. Ich würdew sie gerne etwas
fragen wollen. Falls sie das hier lesen sollte, wäre es nett, wenn sie sich bei
mir meldet.

*** Anzeige vom 10.07.2021 15:03:10 ***

Anzeige von: Anna
In Marburg meinten auch viele ohne Stock rumlaufen zu müssen. Diese Menschen
sind einfach beratungsresestent.

*** Anzeige vom 08.07.2021 21:28:23 ***

Anzeige von: Christian
Hallo Zusammen!

@Renato: Super geschrieben. Ich möchte mich dem zu 100 % anschließen!!! Aber
vielleicht doch noch kurz zu Rainer: @Rainer: Langsam wird's immer
abenteuerlicher. Du schreibst, dass einer eurer Bewohner von einem Rad
angefahren wurde, dass ihm dabei nichts passiert ist, dass seine Mutter Euch
dennoch angezeigt hat und dass Ihr auf Grund dieses Vorkommnisses das Tragen von
Armbinden bei Euren Leuten eingeführt habt. Tut mir leid, aber ich glaube diese
Storry einfach nicht. Ich glaube vielmehr weiterhin, dass hier nur wieder einer
am Werk ist, dem es seit Tagen bestens glückt, sich hier in den Mittelpunkt zu
stellen. Dies sieht man auch daran, dass unser angeblicher "Rainer" ja nicht
einmal bereit ist, mal ein bisschen was von sich zu erzählen oder zumindest
davon, wie er zu dieser Seite gekommen ist. Wie gesagt: Sein gutes Recht. Aber
so lange wir diesbezüglich nichts wissen, kann eigentlich auch keine
konstruktive Diskussion entstehen. Denkt vielleicht einmal hierüber nach.

Liebe Grüße!

Christian aus Würzburg

*** Anzeige vom 08.07.2021 18:24:01 ***

Anzeige von: Willy L.
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Hallo Sven Kruse,
ich war bis 2004 im Beruf. Sicherlich ist die Zeit eine andere als zu Beginn
meiner Berufstätigkeit. Deshalb habe ich aber die Realität nicht aus den Augen
verloren und weiß, wie schwer es für Blinde ist, nach einer guten Ausbildung
einen adäquaten Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt zu bekommen. Da gehört
schon ein gewaltiges Quäntchen Glück mit dazu... "Schlauheit" alleine nützt da
nix!

*** Anzeige vom 08.07.2021 12:52:47 ***

Anzeige von: Renato
E-Mail senden
Hallo Rainer,

Ich habe weder etwas gegen Dich noch gegen eine solche Einrichtung prinzipiell.
Ich bin nur der Meinung, daß eine Aussage, daß blinde nichts für den ersten
Arbeitsmarkt sind als unhaltbar! Auch wenn es für blinde sehr schwer ist eine
Stelle auf den ersten Arbeitsmarkt zu bekommen, sollte mann diese Möglichkeit
allen anderen immer! vorziehen. Mann muß die Fähigkeiten jedes blinden fördern
und nicht durch so eine Einstellung zu Nichte machen. Das solltest Du zukünftig
beherzigen. Sonst muß ich zu dem Ergebnis kommen, daß Du als Betreuer oder
Ausbilder für blinde nicht geeignet bist. Jedenfalls wenn so eine Einstellung
vermittelt wird. Schade um das Potenzial was da verloren geht.

Viele Grüße

Renato

*** Anzeige vom 08.07.2021 11:12:17 ***

Anzeige von: MN
Nach allem was ich jetzt gelesen habe, gehe ich davon aus, dass die besagte
Einrichtung vor allem Menschen mit weiteren starken sowie schwerst- kognitiven
Beeinträchtigungen beherbergt. Insofern denke ich, ist die Unterbringung hier
sicher nutzbringend und absolut gewollt. Also an alle, die nicht in diese
Kategorie fallen: genießt euer Leben, so wie ihr es wollt!
Und an Rainer letztlich: ich denke (und das sollte Ihnen aufgrund der Resonanz
inzwischen auch klar sein), dass diese Plattform hier nicht wirklich die
geeignete für Ihre Art von Belangen ist.

Schöne Grüße

*** Anzeige vom 08.07.2021 10:06:38 ***

Anzeige von: Rainer
Es sind erwachsene Blinde und sie fühlen sich bei uns wohl. Ich sage hier jetzt
nichts mehr.

*** Anzeige vom 08.07.2021 09:14:25 ***

Anzeige von: Rudi
Moin Zusammen!
Äh Renato, muss dir völlig Recht geben. Alkoholverbot einem erwachsenen Menschen
zu geben geht ja wohl gar nicht. Ein Bier oder Gläschen Wein ist ja wohl noch
menschenwürdig!
Möchte mal wissen wo diese Einrichtung ist!
Straßenverkehr zur Kennzeichnung Pflicht gilt nur der Blindenlangstock und der
Blindenführhund.
Eine Armbinde oder Anstecker sind nur kleine hinweise zur Sehbehinderung oder
Blindheit. Wenn ein blinder Mensch nicht gekennzeichnet ist kann er bbei einem
Unfall eine Teilschuld bekommen und die kann teuer werden.
Viele Grüße Rudi

*** Anzeige vom 07.07.2021 18:21:55 ***

Anzeige von: Renato
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Ich nochmal!

"Aber Alkoholverbot stimmt". Wir reden aber schon von erwachsenen Personen oder?
Als mündiger blinder Bürger würde ich mir so etwas aufs schärfste verbitten!
Wobei ich eine Einrichtung, die mir solche Bedingungen stellt, nicht aufsuchen
würde. Von einer Aufnahme in so einer Einrichtung mal ganz zu schweigen.

Viele Grüße

Renato

*** Anzeige vom 07.07.2021 17:51:15 ***

Anzeige von: Renato
E-Mail senden
Hallo zusammen,

wenn man jemanden anfährt nur weil er oder sie nicht zur Seite geht, ist der
Radfahrer oder wer auch immer schuld. Da ist es egal ob eine Binde getragen wird
oder nicht. Das ist meiner Meinung nach nur eine billige Ausrede. Der Stock ist
im Straßenverkehr zur Kennzeichnung Pflicht! Und wenn ein Blinder den Stock
meint nicht mit sich führen zu müssen, ist er oder sie selber Schuld.

Viele Grüße

Renato

*** Anzeige vom 07.07.2021 17:15:17 ***

Anzeige von: Gino
Wo ich arbeite ist egal. Natürlich dürfen unsere Blinden Fußball schauen. Aber
mit dem Alkoholverbot stimmt.
Ich bitte auch zu bedenken, dass es angehörige gibt, welche einen gleich
anzeigen. Vor Jahren ist einer unserer Bewohner von einem Ratfahrer angefahren
worden. Ihm ist nichts passiert aber die Mutter hat meine Kollegen angezeigt.
Daher haben wir die Sache mit den Armbinden. Man sieht so auch von hinten, dass
eine Seheinschränkung vorhanden ist. Wer zu uns neu kommt, weiß, worauf er oder
sie sich einläßt.

*** Anzeige vom 07.07.2021 14:27:54 ***

Anzeige von: Harald
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@ Rainer,
wenn Du es nicht sagen willst wo Du arbeitest kann ich das nachvollziehen und
aktzeptieren. Ich frage nur eins: wein die ach so tolle Einrichtung so gut ist
wie Du es behauptest wundert es mich doch schon wenn Du nicht bekannt gibst wo
diese ist. Vielleicht haben noch einige Blinde Lust dazu von vorne bis hinten
bemuttert zu werden sich Vorschriften machen zu lassen und von Dir beschützt zu
werden.Ich möchte das nicht und kann auf Deine verwirrten Ergüsse gut
verzichten. Ich geb immer mehr Christian recht und wir alle sind darauf
reingefallen gut gemacht.
Gruß Harald

*** Anzeige vom 06.07.2021 23:16:49 ***

Anzeige von: Annette Simmet
@Rainer: Am Weltgeschehen über die Medien (wie z. B. an der gerade laufenden
Fußballübertragung) dürfen Ihre Blinden wohl auch nicht teilhaben, oder? Wenn
ich einen blinden Angehörigen, einen Freund oder eine Freundin in Ihrer
Einrichtung hätte, ich setzte alle Hebel in Bewegung, diesen Menschen da raus zu
nehmen.

*** Anzeige vom 06.07.2021 22:50:36 ***

Anzeige von: Gino Utz
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Mir platzt wirklich die Hutschnur!
Rainer: du teilst hier antique vierte Ansichten und glaubst, dass du uns was
Gutes tust.
Es ist vielleicht schwieriger eine Stelle zu finden aber trotzdem muss ich
sagen, dass ich sehr glücklich bin in der heutigen Zeit zu leben, in welcher wir
doch mehr Möglichkeiten haben als früher und auf solche Läden wie Ihre nicht
angewiesen sind. Stell mir das ganze gerade bildlich vor: zieht schön eure
Blindenbinden an dann gehen wir mal raus ein Eis essen. So war das bei uns
früher! Alkohol ist bei euch dann wohl auch für die Blinden verboten. Sie können
es ja nicht einschätzen!
Zu Andrea: ich kenne zwei Leute, welche in bestimmten Situationen Armbinden
tragen. im Alltag tun Sie es nicht und sie tun es aus Freienstücken. Das ist
völlig in Ordnung.

Liebe Grüße aus der Nähe von Würzburg

*** Anzeige vom 06.07.2021 20:23:57 ***

Anzeige von: Christian
@Rainer: Ich denke mal, Claudia hat den Nagel vollständig auf den Kopf
getroffen. Auch ich hätte kein gutes Gefühl, von dir beschützt zu werden. Wenn
man deine Kommentare so liest, kommt es schon sehr erschreckend rüber, mit welch
unerträglicher Ignoranz, Dummheit und Arroganz Du von Dingen sprichst, von denen
Du nur sehr wenig bis gar keine Ahnung zu haben scheinst. Wie ich ja schon
geschrieben habe, glaube ich aber nach wie vor, dass Du, lieber Rainer,
tatsächlich keine reale Person bist und dass hier nur wieder einer am Werk ist,
der den Rest der Leser provozieren möchte. Um diese Frage zu klären, würde es
aus meiner Sicht natürlich sehr wohl zur Debatte beitragen, wo Du arbeitest. Und
wenn Du das nicht schreiben willst (was natürlich dein gutes Recht ist) fände
ich es äußerst interessant, wie Du auf diese Seite gekommen bist.

LG und einen schönen Abend!

Christian aus Würzburg

*** Anzeige vom 06.07.2021 19:39:27 ***

Anzeige von: Sven Kruse
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@willi,
Du bist ja ein besonders Schlauer!
Du kannst den ersten Arbeitsmarkt vor mehr als 40 Jahren doch nicht mit Dem von
Heute vergleichen.
Ich selbst bin auch zu 100 % blind und habe das Glück, seit vielen Jahren einen
Behördenjob zu haben.
Allerdings weiß ich durch viele andere Blinde,
dass sich auf dem ersten Arbeitsmarkt Vieles grundliegend geändert hat.
Die goldenen Zeiten für uns Blinde (wenn es Die denn mal gegeben hat) sind lange
vorbei.
es ist wirklich sehr schwierig bis unmöglich geworden, selbst mit einer guten
Ausbildung in der Tasche einen guten Job auf dem ersten Arbeitsmarkt zu
bekommen.
Es ist viel bequemer, eine Ausgleichsabgabe zu zahlen, als einen Blinden
einzustellen.
Mehr möchte ich dazu erst einmal nicht sagen.

*** Anzeige vom 06.07.2021 19:36:08 ***

Anzeige von: Claudia
@Rainer: Ehrlich gesagt, ich möchte von Ihnen nicht beschützt werden. Was
glauben Sie denn, warum seit Jahrzehnten versucht wird, blinde Menschen auf den
ersten Arbeitsmarkt zu integrieren? Zwaqr nur mit sehr mäßigem Erfolg, aber es
findet statt. Und was glauben Sie denn, warum so viele Blinde nicht mehr in ihre
Werkstätten wollen? Weil kaum jemand mehr von uns diese Abhängigkeit und
Bevormundung mehr hinnimmt, und das zurecht nicht.

*** Anzeige vom 06.07.2021 14:06:12 ***

Anzeige von: Rainer
Wo ich arbeite trägt nichts zur Debatte bei. Unsere Blinden tragen die Binden
schon immer und es gibt keine Beschwerden.

*** Anzeige vom 06.07.2021 10:35:18 ***

Anzeige von: Willy L.
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Hallo Harald,
... gute Frage, würde mich auch mal interessieren, wo solche verkorksten
Ansichten zu Hause sind.
Gruß
Willy

*** Anzeige vom 06.07.2021 10:10:37 ***

Anzeige von: Harald
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@ Rainer,
mich würde doch mal interresieren in welcher Einrichtung Du arbeitest. Wenn
diese Einrichtung Blinden Menschen vorschreibt das Sie die Armbinde tragen
sollen und diese dies auch tun läuft meiner Meinung nach einiges falsch. Wenn
sogar der Blindenbung bei einer Anmeldung von Blinden die einen Antrag auf
Blindegeld stellen und Mitglied in einem Blindenbund werden wollen eine Armbinde
nicht mehr mit der Post zusenden frage ich mich schon warum darauf gedrängt
wird.
freundlichen Gruß
Harald

*** Anzeige vom 05.07.2021 11:01:04 ***

Anzeige von: Willy L.
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Rainer - Ein bisschen patzig sind Sie schon von wegen "wegen so Menschen wie
Ihnen"...
Außerdem muss ich einigen Beiträgen (u. a. von J) zustimmen. Ob jemand in einer
Einrichtung (bitte - wer's braucht) "untergebracht" werden will oder "frei" sein
Leben gestalten möchte, ist eine individuelle Entscheidung. Ich gehöre zu der
Fraktion, die ihr Leben selbststädig leen will und nicht durch Bevormundung
geprägt. Und dazu gehört wesentlich auch die Entscheidung für oder gegen das
Tragen einer Armbinde!

*** Anzeige vom 04.07.2021 18:44:18 ***

Anzeige von: Rainer
Ja, es gibt wenige Fälle in denen Blinde Arbeit haben. Es ist aber nicht die
Regel.
Wegen so Menschen wie Ihnen wollen immer weniger Blinde in Einrichtungen wie
unsere.
Zu den Binden: Ich kann nicht verstehen, warum sich Viele weigern sie zu tragen.
Wir haben keine Debatte. Unsere Blinden tragen sie anstanslos.

*** Anzeige vom 04.07.2021 11:46:27 ***

Anzeige von: Willy L.
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Ich klinke mich mal zum Thema um Langstock, Armbinde, vor allem wegen der
abartigen Meinung Rainers zum angeblich ungeeigneten ersten Arbeitsmarkt für
Blinde, ein. Ich (fast 80) konnte nach meiner Umschulung in eine Stelle auf dem
ersten Arbeitsmarkt in einer Behörde vermittelt werden, die ich mehr als 40
Jahre inne hatte. Angefangen als „Schreiberling“ war ich durch Fort-
und Weiterbildung als Sachbearbeiter tätig. Es gab drei weitere blinde Kollegen
auf diversen Posten – einer als Beamter des höheren Dienstes. Ich kenne
viele Blinde, die als Juristen oder Verwaltungsbeamte arbeiten – von wegen
der erste Arbeitsmarkt ist für Blinde ungeeignet.
Und was Langstock und Armbinde angeht: Früher gab es den Langstock gar nicht;
eine Armbinde habe ich nie getragen. Bis heute gehe ich nur mit einem
„normalen“ weißen kurzen „Damenstock“, wenn ich in
Begleitung von Freunden gehe - mit meiner Frau gehe ich weder mit Stock noch mit
Armbinde – in kritische Situationen bin ich noch nie gekommen.

*** Anzeige vom 03.07.2021 09:36:13 ***

Anzeige von: Harald
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Guten morgen Andrea,
hier in Veitshöchheim gibt es ältere Blinde die eine Armbinde noch benutzen die
haben es aber anders nicht gelernt. Im BFW ist keiner der eine solche Armbinde
benutzt. Ich kenne allerdings einige die haben den Button mit den drei schwarzen
Punkten auf dem gelben Untergrund oder . Eigentlich reicht ja der weiße
Langstock obwohl es einige zu geben scheint die diesen Stock nicht kennen. Hab
ich auch schon erlebt.
Ein schönes Wochenende und freundlichen Gruß
Harald

*** Anzeige vom 03.07.2021 09:22:58 ***

Anzeige von: MN
Guten Morgen,
@Andrea: in unserem Stadtgebiet sehe ich so gut wie niemanden, der eine Armbinde
trägt. Was ich aber schon gehört habe, ist, dass einige sich diese Warnwesten
überziehen. Da die mittlerweile auch so einige Radfahrer tragen, gerade dann,
wenn die Sichtverhälnisse nicht so optimal sind, finde ich das jetzt nicht
stigmatisierend. Würde hierbei auch nicht von Kennzeichnung oder so sprechen,
sondern tatsächlich von Schutz im Straßenverkehr.

Schönes Wochenende für euch

*** Anzeige vom 02.07.2021 23:08:03 ***

Anzeige von: Andrea
Trägt überhaupt noch jemand so eine Armbinde? Also ich meine aus freien Stücken.

*** Anzeige vom 02.07.2021 20:43:06 ***

Anzeige von: Harald
Hallo Andrea,
ich könnte Dir Geschichten erzählen vomBFW indem ich war. Von wegen mit Anstand
behandeln, ja es gab immer Ausnahmen aber der größte Teil behandelte die
Menschen wie Kleinkinder und wollte Ihnen einiges vorschreiben. Das lies ich mir
nicht gefallen und schon war ich unten durch. Deshalb verstehe ich Rainer nicht
der vehement seine Einrichtung und die Kennzeichnun mit Binde verteidigt. Wir
sind alles mündige Bürger das mag dem einen oder anderen nicht passen aber es
ist nun mal so. Aber so eine Diskussion ist schon lange mal überfällig.Ich weiß
nicht was sich die Leute einbilden uns Blinden etwas vorschreiben zu wollen.
Natürlich gibt es im BFW Regeln an die man sich halten muss aber es steht
nirgends geschrieben das man sich in das persönliche einmischen soll. Also Danke
Dir dafür das du dies angschoben hast.

*** Anzeige vom 02.07.2021 17:39:18 ***

Anzeige von: Andrea
Da habe ich ja was losgetreten. Enschuldigt bitte.
In meinem fsj habe ich die Menschen auch wie mündige Bürger behandelt. Viele
Kollegen taten dies nicht.

glg

*** Anzeige vom 02.07.2021 16:48:05 ***

Anzeige von: Harald
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Grüß Gott,
es ist hier wie immer bis auf ein paar wenige die ernsthaft diskutieren wollen
gibt es Leute die immer beleidigen. Leider ist dies mir auch passiert aber wenn
ich einen solchen Mist lese wie von Rainer kann ich nicht anders. @Flair: wenn
Du menschen als Helden bezeichnest die auf dem 1. Arbeitsmarkt sind trotz Ihrer
Behinderung haben die meinen größten Respekt denn leider hat nich jeder so ein
Glück. Und wenn diese Menschen darüber erzählen ist es kein Grund diese in einer
Form anzugreifen wie du es tatest. Aber ich habe daraus gelernt in dem einen
Jahr wo ich nicht mehr auf die Pinwand ging hat sich nichts geändert. Ein paar
wenige Vernünftige und einig deren Meinung sagen wir mal so zu wünschen übrig
läßt.Viel Spaß wpünsche ich Ihnen noch hier für mich war es das wieder.
Gruß
Harald

*** Anzeige vom 02.07.2021 12:43:16 ***

Anzeige von: Harald
E-Mail senden
@ Rainer,
ich beziehe mich auf deinen Beitrag vom 19.06 in der Rubrik Verschiedens.
Du erzählst hier einen Schwachsinn der seinesgleichen sucht. Zum ersten gibt es
in Würzburg das Blindeninstitut und da gibt es gute Fachleute die ausbilden. Zum
anderen gibt es in Veitshöchheim das BFW. Und wenn eine blinde Person frisch
ankommt kann er noch nicht so fit sein. Lass die Menschen doch kennzeichnen wie
sie es möchten deine Ständige Beharrung auf die Scheißarmbinde nervt schön
langsam. Vielleicht solltest du dich mal ausgiebig mit Behindertenrecht bzw
Blindekunde befassen bevor Du solch einen Mist vom Stapel lässt. Ich bezweifle
es nicht das es auch Blinde gibt die sich nicht so recht auskennen aber dafür
gibt es einen Mund um zu fragen wenn man Old school ist.
Freundlichen Gruß
Harald

*** Anzeige vom 02.07.2021 11:50:01 ***

Anzeige von: Harald
E-Mail senden
Guten Tag zusammen,
nach längerer Abwesenheit möchte ich mich auch mal wieder melden. @Rainer, wer
gibt Dir eigentlich das Recht zu behupten Blinde sollten nicht auf dem 1
Arbeitsmarkt arbeiten?
Zur Kennzeichnungspflicht: es muss jeder selbst wissen ob eine Armbinde oder
nicht. Für mich persönlich ist das nichts mir reicht mein Stock.
Zum Thema Blindengeld: viele hier haben schon geschrieben das dieses Geld für
blindheitsbedingte Mehraufwendungen sind. Ich bin dankbar dafür das es dieses
Geld gibt dann kann ich meine Hilfsmittel besorgen. Für diejenigen die es
angeblich nicht brauchen dann spendet es doch oder gebt es einfach zurück aber
das geht ja nicht. Groß die Klappe aufreißen aber das Geld doch einsacken das
sind mir die Richtigen.
HG Harald

*** Anzeige vom 01.07.2021 22:26:03 ***

Anzeige von: Gino
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Hallo Ihr Lieben,

schau hier ganz selten rein habe den Tipp bekommen, dass dieses Thema hier
besprochen wird. Ich finde diese Moral von den Einrichtungen einfach nur
furchtbar. Ich werde in regelmäßigen Abständen von Blindenwerkstätten angerufen
und man erzählt, dass blinde keine andere Möglichkeit haben als besenpinseln
oder Seifen herzustellen. Ich habe glücklicherweise eine Stelle auf dem ersten
Arbeitsmarkt habe auch ein echt gutes Leben auch mit manchen Rückschlägen aber
ich bin für alles sehr dankbar. Ich finde auch Äußerungen furchtbar, dass man
sich mit Schwerstbehinderten nicht wirklich abgeben möchte. Denkt immer daran,
morgen kann alles vorbei sein. ohne Gesundheit ist alles nichts.

Liebe Grüße und einen schönen Tag

*** Anzeige vom 01.07.2021 06:59:32 ***

Anzeige von: Jojo
Guten Morgen zusammen,

meiner Meinung nach handelt es sich bei Rainer um einen Betreuer, der die ihm
anvertrauten Behinderten möglichst lange an sich bzw. die Einrichtung binden
möchte. Schließlich hängt ja auch sein Gehalt sowie die Existenz der Einrichtung
weitgehend usw. davon ab. Meiner Meinung nach hat Rainer für sich so eine Art
"Schutzhaltung" entwickelt, um seine Existenz nicht zu gefährden. Die
Behinderten werden nur vorgeschoben.

Im Übrigen sollte man Behinderte - soweit möglich - viel stärker in den ersten
Arbeitsmarkt integrieren, anstatt sie in Behindertenwerkstätten usw. zu
isolieren und ihnen dort die heile Welt vorzugaukeln. Es gibt viele Behinderte,
ganz egal mit welchen Einschränkungen, die es problemlos auf den ersten
Arbeitsmarkt geschafft haben. Wenn man ihnen diese Möglichkeit nicht bietet bzw.
sie an unzähligen Fortbildungen teilnehmen lässt oder in Behindertenwerkstätten
abschiebt, haben sie leider oft keine andere Möglichkeit und diese Einrichtungen
profitieren wieder mal.

Dass es Behinderte gibt, die behinderungsbedingt zweifelsfrei nur in
Behindertenwerkstätten tätig sein können und in speziellen für sie vorgesehenen
Einrichtungen arbeiten und leben müssen, steht außer Frage. Die Geldschäfflerei
von Betreuern und Einrichtungen finde ich einfach unmöglich.

Gruß Jojo

*** Anzeige vom 30.06.2021 21:53:02 ***

Anzeige von: Flea
@Annette Simmet: Ich zumindest habe Sie nicht als dumm bezeichnet. Ich habe mir
erlaubt Sie als eine Heldin im Berufsleben zu bezeichnen. Sie Sprechen auch von
anderen blinden Menschen, welche sich auf dem ersten Arbeitsmarkt behaupten. Nun
die anderen scheinen bescheiden zu sein oder sie lesen nicht mit, denn ausser
Ihnen hat sich lediglich ein weiterer Held zu Wort gemeldet, welcher seit Jahren
wie Sie immer wieder schreibt, wie toll er ist und was er nicht alles kann und
hat.

*** Anzeige vom 30.06.2021 21:32:09 ***

Anzeige von: Annette Simmet
@Flea: Ich habe sehr wohl genau gelsesen, was Sie geschriegen haben. Das strotzt
nur so von Unverschämtheit und Dummheit, denn eine "Heldin" bin ich absolut
nicht, auch all die anderen nicht, die es auf dem "ersten" Arbeitsmarkt
geschafft haben, trotz Widrigkeiten und behinderungsbedingter
Beeinträchtigungen.

*** Anzeige vom 30.06.2021 21:16:36 ***

Anzeige von: Flea
@Annette Simmet: Lesen Sie Bitte ganz genau, was ich geschrieben habe. Ich habe
einzig und allein "Sie Annette Simmet" angesprochen.

*** Anzeige vom 30.06.2021 20:59:26 ***

Anzeige von: Annette Simmet
@Flea: Ich habe zwei Ohren: in eines geht Ihre unverschämte Beleidigung rein,
zum anderen wieder raus! Was ich geschildert habe, das haben auch andere Blinde
und Sehbehinderte geschafft, auch mit zusätzlicher Behinderung. Diese Ihre
"Anmache" haben wir nicht nötig, verdammt noch mal!!!

*** Anzeige vom 30.06.2021 20:08:22 ***

Anzeige von: Flea
@Christian: So gesehen könnte Andrea auch ein Troll sein. Bei Andrea und Rainer
gibt es Aussagen, wonach man das annehmen könnte. Es ist aber auch nicht
ausgeschlossen, dass es Menschen mit derartigen Meinungen gibt, bzw. es gibt
sie.
@Annette Simmet: Rainer hat Ihnen doch einen Bärendienst erwiesen. Nach langer
Zeit haben Sie wieder die Gelegenheit unauffällig davon zu erzählen, Welch eine
Heldin Sie im Berufsleben waren.

*** Anzeige vom 30.06.2021 19:57:23 ***

Anzeige von: Annette Simmet
@Rainer: Ich bin taubblind (mit kleinem Hörrest) und habe 33 Jahre lang im
Schreibdienst gearbeitet, also auf dem "ersten" Arbeitsmarkt. Es war ein "hartes
Brot", ja. aber es geht, wenn man nur will, meistens jedenfalls. Mit dazu
beigetragen haben zahlreiche Qualifizierungsmaßnahmen in EDV und zum Schluss -
zugegeben nach anfänglichem Widerstand - die Inanspruchnahme einer
Arbeitsassistenz. Nehmen Sie also bitte Ihre unsinnige Behauptung sofort zurück!
Selbst wenn man in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten muss, warum
auch immer, ist das für die Betrooffene lebenswichtig und erf+llend. "Gebt den
Blinden Arbeit, so gebt ihr ihnen Licht", da ist was dran.

*** Anzeige vom 30.06.2021 19:22:59 ***

Anzeige von: Christian
Hallo zusammen!

Also ich bin schon ziemlich geschockt über einige Meinungen hier. Ich bezweifle
ja so ein bisschen, dass es "Rainer" als reale Person tatsächlich gibt, denn
seine Kommentare klingen für mich schon eher danach, dass hier wieder mal jemand
ist, dem langweilig ist und der den Rest der Leser provozieren möchte. Aber für
den Fall, dass es Rainer tatsächlich gibt: @Rainer: Du scheinst ja mit sehr viel
Halbwissen durch diese Welt zu laufen. Denn wäre z.B. der erste Arbeitsmarkt
generell nichts für Blinde - warum stehen dann doch so einige aus unserem
Personenkreis im Arbeitsleben auf dem ersten Arbeitsmarkt? Fände es spannend,
wenn Du uns das mal erklären könntest. Und an "J": Es soll ja jeder hier seine
Meinung haben. Aber wer seine Meinung äußert, muss auch mit einer Gegenmeinung
rechnen. Hast Du Dir denn schon mal überlegt, dass Du von heute auf morgen (z.B.
durch einen Schicksalsschlag) selbst schwerstbehindert werden könntest? Sicher
könntest Du Dir dann von Deiner Eigentumswohnung und Deinem guten Job auch
nichts mehr abbeißen. Nichts für ungut, aber ich finde solche Kommentare äußerst
dumm, oberflächlich und arrogant. Vielleicht wäre ein bisschen mehr Demut hier
angebracht.

*** Anzeige vom 30.06.2021 19:19:29 ***

Anzeige von: Flea
@Rainer. Es ist m. E. ja nicht so, dass alles falsch ist, was du hier schreibst.
Es wird wohl auch so sein, dass die Menschen, welche unter deiner Obhut stehen,
das auch brauchen. Manche werden sich auch so wohl fühlen. Gestern habe ich dich
auf den von dir verwendeten Begriff "Schutzhaltung" aufmerksam gemacht. Das Wort
"Haltung" sehe ich nach deinen Erzählungen im Sinne von wie "Tierhaltung" an. Es
wundert mich sehr, dass du in deiner Meinung so stark verwachsen bist. Der
Gedanke, ich würde unter deiner Obhut stehen, macht mir zumindest Angst. Würde
wohl nur gehen, wenn man sich total unterwirft. Aber wie gesagt, wenn das
Menschen glücklich macht, dann mag das auch besser so für sie sein. Oder sie
kennen es nicht anders, weil sie ein anderes Leben nie gelebt haben, es
vielleicht auch nicht können.

*** Anzeige vom 30.06.2021 17:16:03 ***

Anzeige von: Rainer
Bei uns haben die Blinden auch gute Arbeit. Es ist ja nicht so, dass sie nichts
machen.
Der erste Arbeitsmarkt ist halt nichts für Blinde. Das ist auch nicht böse
gemeint. Aber ein normaler Job ist so schon viel zu stressig. Das wollen wir
Ihnen ersparen.

*** Anzeige vom 30.06.2021 14:42:21 ***

Anzeige von: MN
Wusstet ihr eigentlich, dass es zukünftig vermehrt solche Bodenampeln geben soll
(genannt Bompel)? Kein Witz! Sie sollen tatsächlich dafür sorgen, dass
Handybesitzer im Straßenverkehr besser geschützt werden, weil sie ja eh mehr auf
den Boden schauen. Ich dachte damals an einen Aprilscherz, als ich das erstmals
las. Aber Politik und Stadtplanungen denken ernsthaft darüber nach! Ich finde,
da sollten Sie sich eher Gedanken darum machen, wie ihr geräuschlose e-Autos
zukünftig bemerken könnt! Doch ich fürchte, die Zielgruppe der unmündigen
Traumtänzer ist weitaus größer... :-(

*** Anzeige vom 30.06.2021 14:32:16 ***

Anzeige von: MN
@Renato
Ja, habe deine Wortmeldung auch so verstanden- fand sie so schön ironisch, da
musste ich einfach drauf eingehen! :-) Habe mir diese ganzen Traumtänzer
vorgestellt, wenn sie plötzlich einen Strom Stoß bekämen. Muss immer noch
lachen!
Das Thema an sich ist ja doch sehr - ich will mal sagen, emotionsbehaftet. Da
ist ein wenig Ironie vielleicht gar nicht so schlecht!

Viele Grüße

*** Anzeige vom 30.06.2021 13:35:23 ***

Anzeige von: Renato
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Hi MN,

das war auch so gemeint. Persönlich halte ich wenig von Armbinden. Wer den Stock
übersieht, wird auch eine Armbinde übersehen.

Mag sein, daß sich einige damit sicherer im Straßenverkehr fühlen. Mir hat der
Stock bislang außreichend geholfen. Und über Unterstützung (ob gewünscht oder
auch nicht), konnte ich mich auch noch nicht beschweren.

Viele Grüße

Renato

*** Anzeige vom 30.06.2021 13:08:25 ***

Anzeige von: MN
Nee, Renato, jetzt nich!!!
Dann sind die so schock erstarrt, dass sie dir nicht mal mehr aus dem Weg gehen
können!!!
Kleiner Scherz am Rande, um mal die Mundwinkel nach oben zu kriegen. :-)

Viele Grüße

*** Anzeige vom 30.06.2021 09:06:36 ***

Anzeige von: Renato
E-Mail senden
Hallo zusammen,

das einzige Abzeichen was ich außer den Blindenstock im Straßenverkehr tragen
würde wäre ein Signalgeber, was jeden Smartphon-Träger einen Stromschlag über
sein Telefon verpaßt wenn er oder sie sich mir nähert. Da die meisten eh nur
noch auf ihr Handy schauen und eh nicht richtig auf den Straßenverkehr achten,
ist jedes Tragen von Abzeichen für die Katz! Vielleicht ist eine Hupe, die bei
bestimmter Annäherung automatisch losgeht die bessere Wahl.

Viele Grüße

Renato

*** Anzeige vom 29.06.2021 23:45:09 ***

Anzeige von: Anonym
Du brauchst doch nicht an die Versicherung zu denken den Stock dabei zu haben
bedeutet doch auch Freiheit. Wenn ich einen Weg nicht finde und Hilfe Brauch
mache ich mir sogar eine Armbinde dran weil dann sieht man mich besser. Sie hält
leider im Sommer nicht wirklich da muss man sich anders helfen und mal den Arm
an den Körper drücken damit sie hält. eine Sicherheitsnadel möchte ich mir nicht
hin machen.

*** Anzeige vom 29.06.2021 23:33:23 ***

Anzeige von: Annette Simmet
Guten Abend,
einerseits möchten wir, dass man auf Behinderte Rücksicht nimmt, andererseits
wollen manche sich nicht kennzeichnen. Die Armbinde finde ich zwar heute auch
nicht mehr unbedingt notwendig, aber der Stock ist unbedingt notwendig, ist er
doch auchin unserer Straßenverkehrsordnung vorgeschrieben. Wenn wir ohne Stock
gehen und in einen Unfall verwickelt werden, haftet die Versicherung dafür
nicht, sondern fragt nach dem Stock als internationales Blindenschutzzeichen.
Wir sind ohne Stock N I C H T versichert !!! Stockmuffel, merkt Euch das!!!

*** Anzeige vom 29.06.2021 22:39:12 ***

Anzeige von: Linda
Niemand hat immer seinen Stock dabei oder trägt ein Abzeichen. Wenn es so ist
ist das peinlich. ich habe immer jemanden wo mich bringt oder fährt ich brauch
das nicht.

*** Anzeige vom 29.06.2021 21:32:42 ***

Anzeige von: Gu
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Ich habe meinen Stock in der Hand, wenn ich das Haus verlasse ansonsten trage
ich ein Abzeichen, gerade wenn ich irgendwo Sitze. Es ist ein Männchen mit
weißem Stock zu sehen. Meinen Augen sieht man an, dass ich nicht sehe und es gab
Situationen, welche mich sehr verletzt haben weil gedacht wurde ich hätte zu
viel Drogen genommen oder zu viel Alkohol getrunken.
Ich finde es unmöglich menschen zur Kennzeichnung zu zwingen und das noch für
richtig zu halten. jeder muss selber entscheiden wie er sich wohl fühlt und was
er tut um sich wohl zu fühlen.

Liebe Grüße

*** Anzeige vom 29.06.2021 18:27:07 ***

Anzeige von: Johanna Riedl
Hallo zusammen,

ich bin auch der Ansicht, dass das Blindengeld mit dem Tragen einer Armbinde,
Schutzhaltungen usw. nichts zu tun hat. Andere Behinderte kriegen ja auch z.B.
Pflegegeld. Bei den Blinden ist das nunmal anders geregelt - und bei den
Nichtbehinderten gibt es auch viele, die den Stat ausnutzen und bescheißen wo's
gerade geht. Da stellen dieBehinderten keine Ausnahme dar.

Ich würde mir das Tragen einer Armbinde oder, ob ich eine Schutzhaltung
einzunehmen habe, weil mein Betreuer in einer Behinderteneinrichtung es für
besser hält, von diesem gewiss auch nicht vorschreiben lassen, denn das ist für
mich Bevormundung. Es sei denn, es handelt sich um meinen gesetzlichen Betreuer.
Jeder muss für sich abwägen, was für ihn die beste Lösung ist und da kann ein
Außenstehender oftmals sich gar nicht hineinversetzen.

Im Übrigen finde ich es gut, dass es Menschen gibt, die sich für die schwächeren
in unserer Gesellschaft einsetzen, obgleich ich selbst nie in so einer
Einrichtung leben möchte.

Gruß

*** Anzeige vom 29.06.2021 17:22:12 ***

Anzeige von: MN
@Rainer:
Ich finde, jetzt wird hier wieder mit zweierlei Maß gemessen. Das Blindengeld
soll Dinge ausgleichen, die ein Blinder nunmal nicht nutzen kann. Bestes
Beispiel: Auto selbst fahren geht nunmal leider nicht. Eine Armbinde tragen -
stigmatisiert doch sehr und hat gerade in unserem Land leider oft ein schales
Beigeschmäckle. Ich kann sehr gut verstehen, wenn man das nicht möchte. Im
übrigen bin ich nach wie vor der Meinung, dass Sehende es mit ein bisschen mehr
Aufmerksamkeit relativ schnell erkennen können, wenn ein Blinder oder stark
Sehbehinderter seinen Weg kreuzt. Der Langstock ist meines Erachtens ein
ausreichendes Erkennungszeichen. Aber - grins - selbst das kriegen einige ach so
sehende Mitbürger nicht mit und stolpern drüber... Alles schon live miterlebt
:-) Daran würde sicher auch die Armbinde nichts ändern. Und ich bin mir
heutzutage nicht mal mehr sicher, ob noch jeder damit etwas anfangen könnte...

*** Anzeige vom 29.06.2021 16:41:43 ***

Anzeige von: J.
Hallo Flea und Rainer,

ja, mir ist natürlich auch durchaus bewusst, dass ich großes Glück hatte und
dass ich meiner Familie unendlich dankbar sein kann. Ohne sie stünde ich jetzt
gewiss nicht da, wo ich jetzt stehe. Dass der Staat Behinderte entsprechend
fördert, in den Genuss können ja alle Behinderten kommen, so sie es denn
möchten.

Auf das Blindengeld bin ich im Übrigen nicht angewiesen. Es gibt auch genügend
Nichtbehindete, die den Staat bescheißen und Zuschüsse usw. fordern.

Ich verabschiede nich in den Urlaub, natürlich Luxushotel ohne Behinderte
😊

*** Anzeige vom 29.06.2021 16:26:26 ***

Anzeige von: Rainer
Das Blindengeld wird sehr gerne genommen aber die Binde tragen oder
Blindenschrift lesen und schreiben ist dann wieder peinlich.
So Menschen wie Sie müßten zahlen und nichts bekommen. Da rege ich mich wieder
auf.

*** Anzeige vom 29.06.2021 16:08:41 ***

Anzeige von: Flea
@J. Zitat: "Außerdem bin ich der Ansicht,
dass man geistig nachlässt, wenn man sich häufig mit solchen Menschen umgibt,
die für ihre Behinderung nichts können." So hart und mies das klingt, ich sehe
es mittlerweile auch so. Ich gehe sogar noch weiter und bin an dem Punkt
angekommen, dass ich mich vom Umfeld der Sehbehinderten und Blinden gelöst
(fast) habe.

Vergiss bitte nicht (ja, ich habe in den Spiegel geschaut und es gilt auch für
mich), dass du deinen Lebensstandard (Wohnung, Job) niemals erreichen würdest,
wenn du unter gleichen Bedingungen mit Menschen ohne Behinderung an den Start
gehen würdest. Der deutsche Staat hat dir goldene Brücken gebaut. Nur so bist du
jetzt dort angelangt, wo du jetzt bist. Ob es auch das wahre Glück ist.....soll
mir persönlich egal sein.

*** Anzeige vom 29.06.2021 14:46:26 ***

Anzeige von: J.
Hallo Rainer und alle,

als Vollblinde, in Lohn und Brot stehende mündige Person würde ich mir nie von
einem Betreuer - der sich hocharbeiten möchte - in irgendeinem Wohnheim
vorschreiben lassen, ob ich eine Armbinde trage, eine Schutzhaltung einnehme
usw. Meiner Meinung nach handelt es sich hier um einen massiven Eingriff in die
Persönlichkeits-rechte eines jeden Menschen. Klar, dass man in einer Einrichtung
für Mehrfachbehinderte, auf solche Dinge evtl. mehr achten muss, aber solange
man kein gesetzlicher Betreuer ist, hat man dazu meiner Meinung nach keine
Befugnis.

Ich bin kein Gegner dieser für viele Menschen zwingend notwendigen
Einrichtungen, aber irgendwo hörts auf.

Als mündige Person mit Eigentumswohnung in einer Großstadt und einem guten Job
würde ich mich im Übrigen unter keinen Umständen auf dem Niveau von diesen,
teilweise echt schwerst behinderten Menschen bewegen wollen und mir wäre es
unangenehm, wenn die Familie oder Freunde mich in so einer Einrichtung besuchen
müssten, nur weil ich meine Dinge selbst nicht regeln möchte und mich lieber
von irgendwelchen Betreuern bevormunden lasse. Außerdem bin ich der Ansicht,
dass man geistig nachlässt, wenn man sich häufig mit solchen Menschen umgibt,
die für ihre Behinderung nichts können. Ich mache da einen großen Bogen drum.

LG


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