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Diskussionsrunde
*** Anzeige vom 31.01.2026 10:35:21 ***
Anzeige von: ***
@Jemand
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Leute zur Zeit besonders vorsichtig
unterwegs sind. Keiner will bei den heutigen Werkstattkosten ne Beule ans Auto
bekommen. ;)
Aber ich gestehe, dass ich derzeit auch lieber zu Fuß gehe, als das Auto zu
benutzen. Allerdings eher, weil ich mir sage, dass die zurück zu legende
Entfernung einfach nicht lohnt, das Auto anzuwerfen.
*** Anzeige vom 31.01.2026 10:15:40 ***
Anzeige von: An Jemand
Naja, aber ehrlich gesagt fühle ich mich in einem Auto immer noch sicherer als
irgendwo mit nem gebrochenen Bein in Eis und Schnee zu liegen und hier dann auf
Hilfe zu hoffen.
*** Anzeige vom 31.01.2026 10:13:18 ***
Anzeige von: Jemand
Aber manchmal ist's schon tricky, zu entscheiden, wie man von A nach B will.
Manchmal würde ich mich gerne fahren lassen, habe aber immer richtige
Horrorvorstelungen: Wenn man zu Fuß im Schnee oder auf dem Eis hinklatscht,
paßiert im Schnitt nicht viel. Ein Autounfall ist da schon eine andere Nummer.
Da kämpfen immer die faule Sau und der Angsthase in mir.
*** Anzeige vom 31.01.2026 10:06:24 ***
Anzeige von: Jemand
Moin!
Ja. Das ist schon funny. Wenn ich bei diesem Wetter mit sehenden Freunden
unterwegs bin, sind wir eingehakt und ein Team. Meine Freunde schauen nach
freigeräumten stellen und ich habe schon so manches mal nur noch kreischen
können, um ein Hinklatschen auf Glätte zu vermeiden.
Es hat alles seine Vor und Nachteile. Zu deiner Hilfefrage sage ich mal
folgendes:
Hilfe anbieten ist nie schlecht. Ich habe neulich einer älteren Dame auf dem Eis
assistiert. Wir alle brauchen mal eine helfende Hand. Das gilt ausnahmslos für
jeden. Da kommt einfach die goldene Dreierregel ins Spiel: Fragen, Antwort
abwarten, Antwort so wie sie ist akzeptieren.
Falsch machen kann man so eigentlich nichts. :)
*** Anzeige vom 31.01.2026 10:02:20 ***
Anzeige von: Christian
In Hamburg kriegt man es seit gefühlt 3-4 Wochen nicht auf die Reihe, mal
vernünftig und flächendeckend zu räumen. Dies betrifft sowohl die Stadt selber,
die mit dieser WINTER-Situation maßlos und personell überfordert ist, als auch
(gefühlt) sämtliche Vermieter.
Ich darf zum Glück im Homeoffice arbeiten, erledige aktuell nur das nötigste und
warte sehnsüchtig auf meine Spikes.
Hatte mir letztes Jahr extra Trecking- und Wanderschuhe mit robustem Profil
gekauft, aber die kommen gegen Glatteis auch nicht wirklich an.
*** Anzeige vom 31.01.2026 09:38:30 ***
Anzeige von: _
Im Schnee laufe ich auch gerne, wenn es nur Schnee ist und kein Glatteis.
*** Anzeige vom 31.01.2026 06:46:26 ***
Anzeige von: ***
@Jemand
Sehr interessant! Ich hätte nun gerade vermutet, dass besonders Schnee
eigentlich dafür sorgt, dass der Langstock eher schwerer zu führen ist. Und wenn
du Glätte beim Laufen spürst, musst du ja echt unheimlich schnell reagieren
können. Hut ab!
Die Fähigkeit könnte ich gebrauchen, wenn ich morgens im Dunkeln bei Glätte zur
Arbeit schleiche, besonders, wenn nicht jede Ecke gut ausgeleuchtet ist oder
sich glatte Stellen unter einer neu gefallenen dünnen Schneedecke verstecken.
*** Anzeige vom 30.01.2026 22:00:02 ***
Anzeige von: Jemand
Ganz ehrlich: Das ist extrem situativ. Ich laufe lieber. Im Schnee fühle ich
mich so einfach sicherer als im Auto.
Lustigerweise wurde ich neulich von einem Lehrer gefragt, ob ich im Schnee
vielleicht sogar einen Vorteil habe und ja! Den habe ich. Ich habe meinen Stock
direkt auf dem Boden. Wärend ich oft mitkriege, wie meine sehenden Freunde die
Glätte visuell falsch einschätzen, paßiert das mit dem Stock nicht wirklich.
Man lernt so seine Tricks und wie jeder Sehende anders damit umgeht, tut das
jeder Blinde.
Da gibt es bei keiner Gruppe die eine Antwort.
*** Anzeige vom 30.01.2026 21:30:34 ***
Anzeige von: Anette Simmet
@??? Ja, es ist sehr schwierig, sich mit dem Langstock im Schnee
zurechtzufinden. Gestern habe ich meinen Physio-Termin deshalb abgesagt und den
heute nachgeholt. Anders ist es im Urlaub. Wenn ich in Saulgrub bin, ist eine
Wanderung im Schnee einfach herrlich. Dann hat man ja Begleitung. aber auch
Baustellen können Probleme machen. Hier auf dem Gelände werden gerade Glasfasern
gelegt. Die Orientierung ist schwierig, besonder dann, wenn man zusätzlich noch
schlecht hört, denn es ist laut. Arbeiter haben mich heute zur Haustür gebracht
.
Winterliche Wochenendgrüße
*** Anzeige vom 30.01.2026 21:14:28 ***
Anzeige von: _
Unterstützung ist immer gut. Interessanter weise klappt das bei mir im Winter
auch etwas besser. Mich fassen grad die Leute nicht so ruckartig an und alles
ist ganz entspannt. Das ist eine interessante Beobachtung.
*** Anzeige vom 30.01.2026 21:08:32 ***
Anzeige von: _
Ganz ehrlich: Ich lasse mich grad überall hinfahren. Morgen muss ich zum
Bahnhof, da komme ich durch. Da ist der Weg frei. Aber mein aktueller Arbeitsweg
ist mir zum Laufen zu gefährlich.
*** Anzeige vom 30.01.2026 20:30:58 ***
Anzeige von: ***
Mal eine Interessensfrage einer Sehenden:
Inwieweit behindern euch die jetzigen Straßen - bzw. Gehweg Verhältnisse? Selbst
Sehende haben bei Glätte schon zu kämpfen, müssen genau schauen, wo sie
hintreten. Und nicht immer ist vorbildlich geräumt und/oder gestreut. Aber ich
stelle es mir um ein Vielfaches schwieriger vor, wenn man dann blind seinen Weg
suchen muss. Wie gelingt euch das? Und wäre dabei Unterstützung hilfreich, wenn
man euch dann auf den Wegen begegnet?
Könnt ihr besonders bei Schnee überhaupt euren Langstock ausreichend einsetzen?
*** Anzeige vom 30.01.2026 17:59:37 ***
Anzeige von: _
Hi A!
Den Fisch hat man mir tatsächlich verweigert. Lustigerweise war im alternativen
Gericht aber viel mehr Fisch, zumindest 2 Sorten :)
*** Anzeige vom 30.01.2026 16:37:41 ***
Anzeige von: A
Warte was?
Renato, du willst uns hier erzählen, dass man dich nichtmal gefragt hat, ob du
klar kommst und dich ungefragt auf die Stufe eines Kindes gestellt hat, dass
nicht selbstständig essen kann? Und das nur weil du nicht siehst? Fragen ist ja
schön und gut, aber ich distanziere mich von diesen Möchtegernhelfern, die
nichtmal fragen und einfach denken, ihr könnt nichts. Entschuldigung im Nahmen
aller Sehenden. Du scheinst das gut wegzustecken, aber diese Situation triggert
mich irgendwie xD
Und an _: Wolltest du den Fisch nicht oder hat man ihn dir einfach verweigert?
Das wäre ja mal noch verrückter als das Vorherige…
Und genau deshalb tue ich mich mit dem Hilfe anbieten so schwer. Es gibt einfach
zu viele Leute, die euch eure Selbstständigkeit absprechen und ich möchte nicht
wie so jemand rüberkommen.
*** Anzeige vom 30.01.2026 16:34:23 ***
Anzeige von: Renato
@_. Natürlich nicht! Das wollte ich auch nicht damit gesagt haben. Es erklärt
nur, warum mache Sehende ihre Hilfe nicht anbieten. Wenn man eine schlechte
Erfahrung gemacht hat, überlegt man sich es zweimal. Glücklicherweise ist das
nicht in der Mehrheit so. Ich kann auf viele positive Erfahrungen mit
Hilfspersonen zurück blicken.
Viele Grüße
*** Anzeige vom 30.01.2026 14:00:04 ***
Anzeige von: _
Nur, weil das hier eine öffentlich einsehbare Seite ist: Wir sind nicht alle
fordernde, ungehobelte Idioten, die einen Butler suchen.
*** Anzeige vom 30.01.2026 13:56:56 ***
Anzeige von: _
Fisch schneiden ist doch nett. Mir ist mal keiner serviert worden, wegen
Gräten.. In dem Fall gab es allerdings eine so leckere Alternative, da hab ich
mich dann nicht drüber aufgeregt.
*** Anzeige vom 30.01.2026 13:09:49 ***
Anzeige von: Renato
E-Mail senden
Mir wurde mal in einem Fischrestaurant der Fisch mundgerecht geschnitten
serviert. Ich habe freundlich darauf hingewiesen, dass es zwar nett gemeint und
gut mitgedacht wäre, aber dies nicht notwendig gewesen wäre. Leider kenne ich so
einige aus unseren Dunstkreis, die in diesen Fall wesentlich aufbrausender
reagiert hätten. Das finde ich sehr unschön, weil es eben zu verängstigten
Personen führt. Diese bieten dann keine Hilfe an, um sich nicht unnötig
beschinpfen zu lassen.
Viele Grüße
*** Anzeige vom 30.01.2026 11:08:17 ***
Anzeige von: Jojo
Nachtrag:
Oftmals spreche ich auchLeute an, ob sie mir bitte behilflich sein könnten. Da
sagen viele nicht nein. Der Ton macht die Musik und es ist auch für mich kein
Problem, wenn ich eine angemessene Zeit warten muss, bis jemand für mich Zeit
hat. Viele von den Behinderten fordern meiner Meinung nach zu viel und vergessen
dabei, dass Nichtbehinderte auch Menschen sind und kein Etwas, das man ausnutzen
darf.
So viel von mir.
Schönes Wochenende!
*** Anzeige vom 30.01.2026 10:47:50 ***
Anzeige von: Jojo
Ich denke, dass Assistenzleistungen, so wie z.B. auch in einem Hotel,
behinderungsbedingt erforderlich sind und nichts mit hilflos zu tun haben.
Stellt Euch mal vor, ein Blindr tappt mit seinen Fingern in einem Hotel wild auf
dem Buffet herum und sucht sich seine Sachen selbst zusammen, ist doch absolut
ekelhaft. Da freu ich mich doch umso mehr, wenn mir jemand Hilfe anbietet.
Fragen kostet nichts. Ich bin wirklich nicht viel in denBlindenkreisen
unterwegs und sehr selbständig, aber es gibt nunmal Dinge, die einfach nicht
gehen und ich mich über Hilfe freue. Hilfe heißt aber für mich wirklich nur, mir
die Sachen geben lassen und nicht Brot schmieren, Fleisch schneiden usw. Die
Hilfspersonen sind keine Buttler.
Gruß
*** Anzeige vom 30.01.2026 10:15:07 ***
Anzeige von: _
hört mal mit der Angst auf. Niemand bei klaren Verstand poltert wegen
Hilfsangeboten rum. Das Problem hat meistens was damit zu tun, dass manchmal ein
Nein nicht akzeptiert wird. Ansonsten ist alles gut.
*** Anzeige vom 30.01.2026 09:52:45 ***
Anzeige von: Jojo
Hallo A.,
mich darf in jedem Hotel grundsätzlich jeder fragen, ob ich Hilfe benötige, ganz
egal ob am Buffet oder sonst wo. Wenn ich keine Hilfe wünsche, lehne ich
freundlich ab. Ich finde das eine tolle Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu
kommen.
Sonnige Grüße
*** Anzeige vom 30.01.2026 09:07:17 ***
Anzeige von: A
Wo wir schon bei Hotels und Buffets sind, möchte ein unsicherer Sehender mal
eine Frage loswerden:
Was wünscht ihr euch von anderen Hotelgästen? Ganz ehrlich: Ich muss an Buffets
dauernd meine sehende Familie bedienen und würde deshalb kein zweites Mal drüber
nahdenken, wenn ich jemand anderem assistiere. Wenn ich gerade die Zeit helfe,
kann ich doch auch genau so gut Assistenz anbieten. Gleichzeitig habe ich Angst,
es so aussehen zu lassen, als halte ich euch für angewiesen und hilflos.
Das ist der einzige Grund aus dem ich zögere, euch einfach anzusprechen. Also
was meint ihr?
*** Anzeige vom 27.01.2026 11:58:31 ***
Anzeige von: Jojo
@ Christian, auch in Saulgrub kann mittlerweile jede Urlaub machen. Ich hab da
schon viele kennengelernt. Wenn ich Urlaub in einem normalen Hotel mache, gebe
ich bei der Buchung immer an, dass ich blind bin und frage, ob mir jemand am
Bufffet helfen kann. Das hat bisher immer reibungslos geklappt.
Gruß
*** Anzeige vom 27.01.2026 10:41:27 ***
Anzeige von: Christian
Das mit dem "Begleitung mitbringen" finde ich ein zweiseitiges Schwert. Wir
wollen alle Inklusion, Teilhabe etc., sollen aber unsere Teilhabe immer selber
organisieren bzw. sind viele Hotels immer noch nicht in der Lage, mal für 5-10
Minuten jemanden zu organisieren, der mal eben schnell beim Frühstücksbüffet
hilft und erzählt, was es so gibt. Bei Menschen mit höherem Hilfsbedarf sehe ich
es wiederum genauso, dass sie sich jemanden mitnehmen sollten, der Hilfsbedarf
ist nun einmal höher, als bei nem etwas mobileren Blinden z. B.
@Jojo, das Aurahotel in Timmendorf beherbergt seit 2023 ja inzwischen auch Gäste
ohne irgendeine Behinderung. Hat lang genug gedauert (finde ich), bis man sich
zu diesem Schritt entschloss, um doch etwas kostendeckender zu wirtschaften.
*** Anzeige vom 27.01.2026 07:35:41 ***
Anzeige von: Jojo
Das Haus in Schwarzach, Vorarlberg, wurde auch geschlossen, war auch ein
Verlustgeschäft, wie die ganzen Blindenhotels. Man sollte sich überlegen, ob
solche Hotels noch zeitgemäß sind. Ich bin sehr gerne in Saulgrub, aber auch
oftmals in anderen Hotels und habe da nie Probleme. Für Leute mit einem
zusätzlichen Hilfsbedarf ist das natürlich schwierig, wenn sie keine eigene
Begleitung mitnehmen. Für diesen Personenkreis, insbesondere mehrfach- und
geistig Behinderte sowie Rollstuhlfahrer gibt es ja z.B. auch Angebote bei der
Lebenshilfe oder Kunterbunt e.V. Diese sind speziell für diesen Personenkreis
konzipiet. Ich kenne viele mehfachbehinderte und rollstuhlfahrer, die
ausschließlich mit solchen Gruppen verreisen. Für mich wärs nichts.
Gruß
*** Anzeige vom 26.01.2026 20:40:40 ***
Anzeige von: Annette Simmet
Hallo zusammen,
das AURA-Hotel in Boltenhagen ist Geschichte. Im letzten Jahr wurde das Haus
verkauft. Das "Haus Waldfrieden" soll renoviert werden. Dort leben aber noch
Dauerbewohner. Im Hotel selbst wurde sehr lange nicht renoviert (Heizung,
Brandschutz, Schimmel u. a.). Ich war zweimal dort. Im letzten Jahr war das
Mittagessen, das durch Catering geliefert wurde, sehr schlecht. Schaut doch mal
auf der Webseite des Blinden- und Sehbehinderteverbandes Mecklenburg-Vorpommern
vorbei. Es gab ja einen Förderverein, der helfen wollte, aber der Verband war
nicht gesprächsbereit. - Viele Grüße
Annette Simmet
*** Anzeige vom 26.01.2026 17:19:58 ***
Anzeige von: Christian
Hallo zusammen,
wo wir doch indirekt schon mal dabei sind... Was ist eigentlich aus dem Hotel in
Boltenhagen geworden? Es hieß doch, es müsse geschlossen werden. Gab danach ja
noch Petitionen etc. Aber hat das Engagement am Ende was genützt oder wurde es
dann wirklich geschlossen?
*** Anzeige vom 26.01.2026 14:13:23 ***
Anzeige von: Ch.
E-Mail senden
In Saulgrub gab es vor einiger Zeit mal ein Angebot vom Haus, wo man sich von
der Rezeption Obst mitnehmen konnte.
*** Anzeige vom 26.01.2026 13:39:41 ***
Anzeige von: Christian
Das Ding ist doch: Kaufe ich mir selber Obst, kann ich es genauso auf dem Zimmer
liegen und verschimmeln lassen. Der Unterschied hier ist nur, dass das
Gammelobst somit nicht aus dem Hotelbestand stammt, entsorgt wird es am Ende ja
trotzdem wieder vom Housekeeping.
Und wie schon jemand hier schrieb, ist die Regel, nichts vom Büffet mitzunehmen,
weder neu noch großartig verwerflich, große Hotelketten handhaben das schon seit
Jahren so. Wer unbedingt was meint mitnehmen zu müssen, darf sich halt nur nicht
dabei erwischen lassen.
*** Anzeige vom 26.01.2026 06:30:30 ***
Anzeige von: Jojo
@ Jemand: In diesen Hotels wird einem z.B. am Buffet geholfen oder man kann
Begleitungen buchen. Es sind keine Pflegeeinrichtungen. Blinde ohne zusätzliches
Handycap sollten durchaus in der Lage sein, alle Dinge des täglichen Lebens
beginnend von der Körperpflege, selbständig essen usw. alleine zu
bewerkstelligen. Andere müssen sich dann halt geeignete Begleiter mitnehmen.
Ich bin oft in ganz regulären Hotels und da habe ich auch nie Schwierigkeiten
mit dem Personal, wenn ich Hilfe z.B. am Buffet brauche.
LG
*** Anzeige vom 25.01.2026 07:12:52 ***
Anzeige von: Manu
Hmm, ja ... die Frage ist, ob Verbote tatsächlich immer den Nutzen bringen, den
sie sollten. Ich denke, hier sind die Preisschraube und frühzeitige Aufklärung
bessere Mittel. Stichwort Eigenverantwortung. Wer von etwas nicht loskommen
will, wird es sich auch trotz Verbote beschaffen. Ist es aber immer da, verliert
es vielleicht irgendwann mal seinen Reiz, besonders wenn das Angebot dann teurer
wird und man doch mal aufs Geld schaut. Sicher kontroverses Thema für so einige.
:)
Und zu dem Obst und dergleichen in Hotels. Das sehe ich nicht als spezifische
Sache in Saulgrub. Es wird nach meiner Erfahrung generell nicht gern gesehen,
dass Speisen welcher Art auch immer aus dem Buffet Angebot mit auf die Zimmer
oder als kostenlose Tagesverpflegung mitgenommen werden.
*** Anzeige vom 25.01.2026 01:30:29 ***
Anzeige von: Jemand
Hm. Spannender Punkt. Bei Lebensmittelverschwendung drehe ich durch und
befürworte nahezu alles, was man dagegen tun kann. Gleichzeitig bin ich für die
Legalisierung der Meisten Substanzen, obwohl sich Einzelne auch darunter daneben
benehmen.
Da hast du jetzt einen Denkprozess aufgemacht. Ich glaube, das Eine ist uns
anders bewusst. Bei Lebensmittelverschwendung denkt man teils auch unterbewusst
gleich an die Umwelt, die weniger privilegierten Menschen, die schon alles für
ein Stück Obst für die gesamte Familie tun würden und so weiter und so fort.
Andere, die traumatische Erfahrungen mit Alkohol gemacht haben, werden da wohl
eher die Alarmsirenen auslösen.
Ich komme von meiner Befürwortung nicht weg, aber ganz Rational ist es wohl doch
nicht.
*** Anzeige vom 24.01.2026 19:47:28 ***
Anzeige von: Gino
E-Mail senden
Hallo in die Runde,
die Frage, die ich mir stelle: klar, gibt es Zeitgenossen, die sich nicht an
Regeln halten und beispielsweise Obst mit aufs Zimmer nehmen. Ich denke aber
nicht, dass das die Mehrheit macht. Möchte man jetzt auch, nur weil vielleicht
der eine oder die andere, sich im Suff schlecht benimmt, keinen Alkohol mehr
ausschenken? Auf der anderen Seite kann man versuchen, diesen Sonderwunsch zu
äußern.
Zu den Hotels: man hat den Schwerpunkt eben auf Blindheit und Sehbehinderung und
es werden gewisse Hilfeleistungen angeboten. Ich war bis jetzt nur einmal in so
einem Hotel und das war in Timmendorf. Wollte mir mein eigenes Bild machen und
muss ehrlich sagen, dass ich einen sehr positiven Eindruck hatte.
Liebe Grüße
*** Anzeige vom 23.01.2026 18:33:47 ***
Anzeige von: Jemand
Jetzt aber mal ganz zum Anfang zurück:
Alles, was ich über diese Hotels weiß, ist dass sie für Blinde sind. Wie kann
man sich das denn vorstellen? Letztlich sind nur blinde Leute ja körperlich
genauso fit wie Sehende. Besondere Assistenz ist alsoo nicht nötig.
Was unterscheidet die also von normalen Hotels?
Und ich hoffe, ihr nehmt das jetzt nicht böse auf :)
*** Anzeige vom 23.01.2026 11:00:07 ***
Anzeige von: _
Hi Annette!
Danke für die Antwort. Das hätte mich auch ziemlich gewundert. In den
Diskussionen hier klingt das immer alles ein Bißchen komisch. Die Hotels sind ja
auch ganz schön teuer.
*** Anzeige vom 23.01.2026 10:54:28 ***
Anzeige von: Annette Simmet
In Saulgrub wird zumindest versucht, Sonderwünsche wie Einkaufshilfen aus dem
zur Verfügung stehenden ehrenamtlichen Begleiterpool zu organisieren. Es kommt
aber auch vor, dass Gäste Begleitpersonen ansprechen, die ihnen lange bekannt
und damit vertraut sind. Manche Gäste und Begleiter tauschen sogar
Telefonnummern aus, um provate Wünsche wie Einkaufshilfen zu bekommen. - Schönes
Wochenende wünscht Annette Simmet
*** Anzeige vom 23.01.2026 09:43:45 ***
Anzeige von: _
Nur aus Interesse: Bietet ein Hotel für Blinde keine Einkaufshilfe an?
*** Anzeige vom 23.01.2026 09:10:35 ***
Anzeige von: Jemand
Ja, das stimmt! Gemeint waren auch mehr die Forderungen. Freundlich anrufen und
fragen ist doch total okay. Das ist etwas anderes als Fordern und wenn ein Hotel
schon unfreundlich Fragen beantwortet, würde ich da auch nicht pennen wollen :)
*** Anzeige vom 23.01.2026 07:45:58 ***
Anzeige von: _
Wenn ich kein Obst vom Frühstück mit aufs Zimmer nehmen kann, ist das für mich
ok. Ich möchte das aber wissen und deshalb frage ich vorher. Es ist schön, wenn
die Antworten dann nicht unbedingt in die Richtung "Wir sind kein Heim!" oder
sowas gehen, es sei denn, es ist Ironie. Ich würde da zum Urlaub hinfahren
wollen und nicht zum Erzogenwerden.
*** Anzeige vom 22.01.2026 16:07:44 ***
Anzeige von: Jemand
In sozialen Netzwerken kann man oft mit irgendwelchen Emojis direkt auf einen
Post reagieren. Da dies hier nicht möglich ist, kannst du diesen Eintrag einfach
auf einen Daumen hoch werten :)
*** Anzeige vom 22.01.2026 12:13:49 ***
Anzeige von: Jojo
Seh ich auch so. Es wird von uns immer nur geforert, aber die Konsequenzen
werden nicht gezogen, in dem man sich z.B. einenWeg aneignet.
Diese Hotels sind keine Heime und die Blinden sollten sich auch so benehmen und
selbständig sein. Leute, die irgendwie auf weitere Hilfe angewiesen sind,
sollten eine eigene Begleitung mitnehmen.
*** Anzeige vom 22.01.2026 10:46:21 ***
Anzeige von: Jemand
Genau das. Und ich sage jetzt noch was: Blinde Menschen sind auch erwachsene
Menschen, die funktionieren müssen. Jeder Mensch muss mal zum ersten mal einen
Weg gehen und ist dabei alleine. So läuft nunmal unsere Welt. Ich sehe es nicht
ein, da für uns die Extrawurst zu fordern. Wenn wir als Blinde zu einer
Personengruppe gehören, die nachweißlich alleine verreisen kann, dann ist
fehlende Selbstständigkeit unser Problem. Unseres und das von niemandem sonst.
Wenn wir wollen, dass die Gesellschaftlichen Rollenbilder, in die wir gezwungen
werden sich ändern, dürfen wir auch nicht verlangen, dass uns alles
hinterhergetragen wird. Damit gehen wir gesellschaftlich nur einen Schritt
zurück.
*** Anzeige vom 22.01.2026 10:29:00 ***
Anzeige von: Jojo
Hallo,
ja eben. Auch ein Hotel, in dem sich vorwiegend blinde Menschen aufhalten, ist
kein Kiosk oder Supermarkt, in dem man alles erwerben kann. Klar ist es immer
schwieriger für uns, z.B. an frisches Obst zu kommen, wenn wir den Weg zum
Geschäft nicht kennen, zumal das AURA Hotel Saulgrub nicht direkt zentral
gelegen ist, dennoch wird ja die Möglichkeit angeboten, dass man benötigte Dinge
an der Rezeption bestellen kann.
Nebenbei möchte ich erwähnen, dass in der Bäckerei Brauchle in Altenau (ca. 20
Gehminuten vom AURA-Hotel entfernt) ein kleiner EDEKA integriert ist, in dem man
z.B. frisches Obst auch erwerben kann. Das lässt sich gut mit einem Spaziergang
koordinieren und sehr guten Kuchen, Eis und Kaffee gibts dort auch.
Gruß aus München
*** Anzeige vom 22.01.2026 08:53:37 ***
Anzeige von: Jemand
Moin!
Ein richtiger und wichtiger Schritt! Auch, wenn das jetzt vielleicht etwas
gewagt ist, frage ich mich doch, warum Hotels darauf ausgelegt sein sollten,
dass man nicht einkaufen gehen kann. Ein Hotel hat ein sauberes Zimmer und,
falls angebooten, etwas essbares, zu stelleb. Grundsätzlich müssen Hotels neben
den Zimmern nur leisten, was sie sich selber auf die Farne schreiben. Steht
darauf dann, dass man da essen kann, bedeutet das immer noch nicht, dass die uns
das Einkaufen sparen. Immerhin gibts ein Restaurante da.
Auch ich freue mich immer über frisches Obst zum Frühstück und wenn ich mein
faules Hinterteil nicht zum Supermarkt bewegen muss, ist das super. Das ist aber
nie das Problem des Hotels.
Wenn man sich Dinge aufs Zimmer bestellen kann, ist das doch super. Falls nicht:
Platt gesagt ist das dann unser Problem. Das Hotel bietet Essen an und hält
damit was es verspricht.
Genau das sollte man auch erwarten. Nicht mehr, nicht weniger.
*** Anzeige vom 21.01.2026 11:22:03 ***
Anzeige von: Jojo
Hallo zusammen,
generell finde ich es nicht gut, wenn Menschen ihre Lebensmittel wegwerfen oder
- wie in Saulgrub - aufs Zimmer mitnehmen und es dort vergammelt. Der Schritt in
Saulgrub ist leider die Konsequenz des Verhaltens einiger Hotelgäste und absolut
nachvollziehbar, zumal Obst und Gemüse derzeit sehr teuer sind. Die Möglichkeit,
bei Bedarf Obst an der Rezeption zu bestellen, ist angemessen. Ggf. kann man ja
bereits bei der Anreise mitteilen, dass man Obst bestellen möchte. Wenn man
Mineralwasser auf das Zimmer bestellen möchte, machen es viele ja auch so und
teilen dies gleich vor der Anreise mit. Das wird dann auf die Hotelrechnung
gebucht und ist günstiger wie im Restaurant.
Sonnige Grüße
*** Anzeige vom 21.01.2026 09:20:05 ***
Anzeige von: Annette Simmet
@K.: Auch ich habe volles Verständnis dafür, dass kein Obst mehr aus dem
Restaurant mitgenommen werden darf. Während meines letzten Aufenthaltes in
Saulgrub zu Weihnachten habe ich mitbekommen, dass man an der Rezeption Obst
bestellen kann. Übrigens: Auch Medikamente können an der Rezeption bestellt
werden, die von der Apotheke aus Bad Kohlgrub geliefert werden.
*** Anzeige vom 21.01.2026 07:53:08 ***
Anzeige von: K.
Hallo zusammen,
im AURA-Hotel Saulgrub gibt es neuerdings kein frisches Obst mehr am
Frühstücksbuffet. Das liegt angeblich daran, dass die Leute das in großer
Stückzahl mit auf die Zimmer nemen und es dort vergammelt (habe gesehen, dass
sich jemand sechs Äpfel mitgenommen hat). In jedem Hotel steht geschrieben, dass
das Obst ausschließlich nur für das Frühstück vorgesehen ist. Ich habe durchaus
Verständnis für diesen Schritt in Saulgrub, würde aber anregen, dass für Gäste,
die selbst nicht einkaufen gehen können, die Möglichkeit geschaffen wird,
frisches Obst zu bestellen, so wies früher unter den Zeiten bei Frau Eckert war.
Wie seht Ihr das?
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